Wie Kommunikation die Demokratie rettet
PolitikBevorstehend

Wie Kommunikation die Demokratie rettet

Termin
Mi, 28.10.2026 · 19:00 Uhr
Ort
Westspitze, Eisenbahnstraße 1, 72072 Tübingen

Worum es geht

Demokratie lebt von öffentlicher Verständigung. Freie Medien, ein vernünftiger Austausch und die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen sind die Grundlage politischer Meinungsbildung. Doch der öffentliche Diskurs gerät unter Druck: Algorithmen, gezielte Kampagnen und Künstliche Intelligenz begünstigen Polarisierung, Delegitimierung und Machtinteressen. Wie können Pluralität, Freiheit und Demokratie mittels kommunikativer Verständigung gestärkt werden? Wir stellen zwei Initiativen vor, die an Antworten auf diese Frage arbeiten. Mirko Lange von Democracy Intelligence präsentiert eine neue und neuartige NGO, die Expertise aus Forschung, Analyse, Strategie, Journalismus und Software-Entwicklung vereint. Ziel ist die professionelle Gestaltung demokratischer Kommunikation. Dazu wird unter anderem ein Trust-Score entwickelt, der die Qualität politischer Kommunikation bewertbar machen soll.

Prof. Dr. Olaf Kramer vom Rhet AI Center kommentiert die Ausführungen von Mirko Lange im Kontext seiner aktuellen Forschung zur Rolle von Rhetorik und KI in gesellschaftlichen Diskursen. Das Tübinger Center for Rhetorical Science Communication Research on AI wird gefördert von der Volkswagen-Stiftung im Rahmen der Initiative Wissenschaftskommunikation hoch 3.

Darüber wollen wir sprechen

  1. Welche Rolle spielen Sprache, Rhetorik sowie Wort- und Bildwahl für Wahrnehmung, Überzeugung und Manipulation?

  2. Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen von Faktenchecks?

  3. Wie lassen sich Argumente auf Verfassungsmäßigkeit, Plausibilität und Wahrheitsgehalt prüfen?

  4. Welches Potenzial bieten KI-gestützte Systeme und digitale Formate für Meinungsbildung, demokratische Beteiligung und einen konstruktiven öffentlichen Diskurs?

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